Programmierer dasein

Ich arbeite als Programmierer in der IT Abteilung einer Bank…. naja ich absolviere dort den praktischen Teil meines dualen Studiums… bin also Azubi. Heute ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass man einen Faktor bei der Entwicklung von Anwendungen niemals vernachlässigen darf: Egal wie oft man den Auftraggeber für die Anwendung (bei uns ist das i.d.R. eine andere Abteilung) fragt was sie haben wollen, sie werden in jedem Fall irgendwann entweder ihre Meinung ändern oder plötzlich mit einem Haufen neuen Informationen rausrücken. Dies geschieht allerdings immer erst zu einem Zeitpunkt an dem man dadurch haufenweise Konzepte, oder schlimmer Programmcode in die Tonne treten darf. Es handelt sich dabei wohl um die x-hunderste Erweiterung von Murphys Gesetz (zu dem habe ich sowieso eine besondere Beziehung aber die werde ich ein andermal beschreiben).
Der oben beschriebene Faktor ist nicht nur sehr frustrierend sondern vor allem auch zeitraubend. Insbesondere das Zeitraubende stört mich in diesem Fall ganz besonders, es handelt sich nämlich um die Anwendung die ich für meine Abschlussarbeit entwickle und da habe ich definitiv zuwenig Zeit…. uhhh erste Panik mehrer als einen Monat vor dem Abgabetermin das ist kein gutes Zeichen.

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